"Vier Jahre Hölle und zurück"

"Wenn du das nächste Mal nicht wiederkommst, dann werden wir dich holen! Wir werden auch deine Freunde kriegen, und dann darfst du zuschauen wie wir sie töten. Und wenn sie alle tot sind, dann bist du dran!"
Mit diesen Worten verabschiedete der Satanspriester sich nach der "Schwarzen Messe" von Lukas.

Lukas ist 15 Jahre alt.
Seine Eltern haben ihm nie ein Zuhause geben können, sein Vater war Alkoholiker er selbst wuchs in diversen Heimen auf.
Lukas unterscheidet sich nicht von vielen anderen in seinem Alter. Er fällt oft durch erhöhte Gewaltbereitschaft auf, was er von seinem Vater gelernt hat - echte Liebe und Vertrauen kennt er nur vom Hörensagen.
Sein Freund Peter nahm ihn eines Tages, zu seinem 15. Geburtstag mit zu einer Zusammenkunft einer der mächstigsten Satanssekten Deutschlands. Die kommenden 4 Jahre sollten für Lukas die Hölle auf Erden werden.
"Hass ersetzt Liebe, tue Böses anstatt Gutes" - dieses Mantra wurde ihm jahrelang eingetrichtert. Kombiniert mit Drohungen, schwersten Bestrafungen bei Ungehorsam und verschiedenen "Prüfungen" um den letzen Rest menschlichen Mitgefühls und Liebe aus ihm herauszubrennen wurde Lukas immer tiefer in die Fänge der Satanisten gezogen.
"Wer aussteigt, muss sterben" und "Wir haben bis jetzt jeden wiedergeholt" - diese Sätze brannten sich in Lukas Gedächtnis ein und ließen ihn jeden Gedanken an Flucht vergessen. Und immer wieder war er Zeuge von der schrecklichen Bestrafung von denen, die "Abhauten" - darauf stand die Todesstrafe!

Liebe, Freundschaft und Vertrauen wurden bestraft mit Hass und Gewalt. Den "Satansjüngern" wurde dafür versprochen dass sie die Macht über die Welt bekommen würden, und stark sein würden.
Gewalt an sich war Lukas niemals fremd gewesen, und zeitweise fühlte er sich wirklich STARK - die Leute hatten Angst vor ihm, wichen zurück, wenn er kam.

Die Tatsache, dass die Satanisten regelmäßig Tiere quälten und töteten, rituelle "Babyopfer" brachten (jedes Kind, das von Satanistinen geboren wurde, musste Satan geopfert werden), und an manchen Tagen sogar Menschenopfer brachten, verdrängte Lukas total aus seinem Kopf. Er konnte eh nichts dagegen machen, er konnte niemanden retten, konnte nicht davonlaufen - er musste sich fügen.

Als er aber eines Tages selbst den Auftrag bekam, einen Menschen zu töten, brachen all diese Schutzwälle in seinem Kopf, all die Gewalttaten, die vielen Unschuldigen Getöteten spukten in seinem Kopf - Lukas wollte nur mehr sterben! Als ihn da endlich einmal ein Erzieher glaubte, der ihn bei seinem Selbstmordversuch erwischte, wurde Lukas selbst zum "Aussteiger". Mit Hilfe von dem Erzieher, der Polizei und zwei Mitbewohnern wurde Lukas von nun an versteckt und abgeschirmt. Lukas war nun "Freiwild" - immer wieder fand er seine Zimmerwand mit Satanistischen Symbolen bemalt, dann wurde ihm einmal eine tote Ratte zugeschickt! Die Sekte wollte ihm sagen: "Wir sind da - und wir warten nur darauf dich zu holen"

Lukas schaffte den Ausstieg - aber die Ängste, die schrecklichen Bilder in seinem Kopf und die Schuldgefühle werden ihn sein Leben lang begleiten.

Bei dem "Satanismus" um den es hier geht, handelt es sich NICHT um eine "Dummheit" die Jugendliche machen die beachtet werden wollen. Das ist keine "Phase", kein "Spiel" ... diejenigen, die da dahinter stehen sind erwachsene Menschen, die es bitterernst meinen und die - das ist meine Überzeugung, zutiefst dämonisch belastet sind. In Deutschland (und sicherlich auch in Österreich) sind die Satanssekten unglaublich brutal und gewaltbereit, wie man aus diesem Buch entnehmen kann. Aber im Gegensatz zu dem, was Satanisten in Amerika "leisten", sind sie beinahe schon harmlos!
Das ist Realität - kein "Horrorfilm" oder so.
Dieses Buch hat mir als Christ die Augen wieder geöffnet - der Widersacher, der Teufel "geht umher wie ein brüllender Löwe, und sucht, wen er verschlingt" ...
Als Christen brauchen wir keine Angst zu haben, weil Jesus Christus den Teufel schon besiegt hat! Aber bis zu Jesu zweiten Kommen in Herrlichkeit hat der Teufel noch Macht auf der Erde. Und die nützt er - um Menschen zu versklaven, kaputt zu machen, zu töten!

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