Echter Mut!

Lest mal 1. Samuel ab Vers 14. Im alten Testament wird uns da eine echt coole Geschichte geschildert. Ich stell sie euch mal hier rein (Achtung, rev. Elberfelder Übersetzung :)

Und Jonatan sprach zu dem Waffenträger: Komm, lass uns hinübergehen zu dem Posten dieser Unbeschnittenen! Vielleicht wird der HERR etwas für uns tun, denn für den HERRN gibt es kein Hindernis, durch viel oder durch wenig zu helfen. Und sein Waffenträger antwortete ihm: Tu alles, was du vorhast! Geh nur hin! Siehe, ich bin mit dir in allem, was du vorhast.

Stellt euch mal vor, ihr wärt der Waffenträger des Jonathans. Euer Chef sagt also (frei übersetzt): Hey, Junge, komm mal mit, wir wollen mal schenn rüberschauen zu den Feinden, die viel stärker sind als wir und hoffnungslos in der Überzahl. VIELLEICHT wird der Herr etwas für uns tun ..."
Ich an Stelle des Waffenträgers hätte mir warscheinlich gedacht: "Moment mal, warum nur vielleicht? Und was wenn nicht? Dann werden wir ordentlich eins auf die Mütze kriegen und vermutlich heut Nacht draufgehen - eher suboptimal, diese Alternative ..." -> kurz, ich hätte vermutlich ein bisschen Schiß wenn ich Jonathan so reden höre. Warum konnte er nicht sagen "Ganz gewiss wird der HERR uns helfen" - oder "Keine Sorge, 100%, der Herr wird uns helfen".

Jonathan wusste nicht genau, dass Gott eingreifen wird. Aber was er wusste, war "für den HERRN gibt es kein Hindernis"! Diese Gewissheit reichte ihm aus, um mutig und kühn eine waghalsige Entscheidung zu treffen - er riskierte hier sehr viel, nicht nur sein eigenes Leben und das seines Waffenträgers sondern für das Volk Israel. Saul, der Kriegsherr, wusste nicht was Jonathan tat und wenn das daneben ging hätte es leicht passieren können dass die Philister über Israel herfielen.

Mutig, kühn und leidenschaftlich - in der Gewissheit, dass für Gott nichts ein Hindernis ist. Ich wünsche mir das für mein Leben - diesen Mut und diese Leidenschaft, für Gott etwas risikieren zu können.
Auch mal die "Sicherheitszone" zu verlassen und darauf hoffen (ja genau, HOFFEN, nicht wissen) dass der Herr eingreift. Du sagst jetzt vielleicht "Ja, aber man soll den Herrn nicht versuchen" - stimmt ja, du hast recht. Hat Jonathan hier den Herrn versucht? Ich glaube nicht - er hat eine mutige und kühne Entscheidung getroffen, getrieben von seiner Leidenschaft für Gott - er konnte sich darauf verlassen, Gott KANN eingreifen. Ob Gott das letzlich tut - das liegt in seinem souveränen Willen und nicht in unserer Hand!

Ich bete für Christen in Europa, die so sind wie Jonathan. Die vorwärts gehen, und nicht ängstlich in den Gemeinden sitzen vor lauter Angst, etwas könnte passieren.
Ich bete für Gemeinden, die hinaus gehen in die Welt, und darauf vertrauen dass bei Gott NICHTS unmöglich ist - und darauf hoffen, dass er eingreift!
Amen!

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